Meine Kinderwunsch-Geschichte

»Hallo, auch ich möchte hier nun meine Geschichte erzählen. Ein Kind bekommen – ja irgendwann mal – so habe ich immer gedacht. An meinem 35. Geburtstag fing ich dann an zu überlegen. Wann ist irgendwann? – und ich begann das Ticken der biologischen Uhr zu hören. Also habe ich überlegt Kind ja oder doch nein. Nach einem halben Jahr hab ich mich entschieden. Ja ich will ein Kind, aber zuerst muss ich mit dem rauchen aufhören. Nachdem das überraschenderweise geklappt hat haben wir intensiv begonnen an einem Kind zu basteln. Wir haben alle möglichen Sachen versucht um das Ganze möglichst schnell zu verwirklichen. Doch ob das nun Temperatur messen oder oder sonst was war – nichts hat uns geholfen. Der Erfolg blieb aus und die Resignation stieg. Dann habe ich meinen Mann zu einem Urologen geschickt, damit er seine Zeugungsfähigkeit überprüfen lässt. Ergebnis: alles bestens. Wunderbar – wir haben weiter probiert. Und nichts geschah. Die Verzweiflung stieg von Monat zu Monat und die trüben Gedanken wurden immer lauter ›hab ich zu lange gewartet?‹ oder ist das die Strafe dafür, dass ich früher mal abgetrieben habe?

Irgendwann nach zwei Jahren hatte ich dann die Nase voll und ich hab mich zu Dr. Lacher gewagt. Der schickte mich bei meinem ersten Besuch mit den Worten nach Hause: ›Jetzt schlafen Sie heute Abend mal mit ihrem Mann und morgen kommen Sie wieder‹. Das war mir bis dahin so auch noch nicht passiert. ;-)
Gesagt, getan. Am nächsten Tag wurde ich dann untersucht und das Ergebnis war sehr niederschmetternd. ›Mit diesem Sperma werden Sie höchstwahrscheinlich nicht schwanger‹ – das war die Aussage von Dr. Lacher. Das Ergebnis des Tests des Urologen war klar ausgedrückt für die Tonne – einfach falsch...und hat mich ein ganzes Jahr gekostet.
Nachdem das dann klar war haben wir erst zwei Inseminationen versucht, die leider nicht geklappt haben und dann der kam der Kampf mit der Krankenkasse bzgl. einer ICSI. Aber wir haben nicht aufgegeben und letztlich haben Sie doch bezahlt. Nachdem die erste ICSI leider nicht funktioniert hat war ich am Boden zerstört. Ich war sehr verzweifelt und wollte schon aufgeben. Aber ich habs nochmal probiert und das Ergebnis dieses Versuchs liegt hier gerade neben mir auf der Couch.
Meine süße kleine Tochter wurde am 05.05.10 geboren und so bin ich nun am Ende eines sehr langen steinigen Weges, den ich aber jederzeit wieder gehen würde und am Beginn einer hoffentlich wunderbaren Zeit als Familie. Meine Tochter ist nun einen Monat alt und ich bin immer noch total verzaubert wenn ich sie ansehe oder wenn ich sie an die Brust lege und sie mich mit ihren riesigen blauen Augen ansieht. Ich kann jeder Frau und jedem Paar, das sich ein Kind wünscht nur sagen: Auch wenn es noch so schwer ist und wenn es noch so aussichtslos erscheint, wenn Sie noch so viele Tränen vergießen - nicht aufgeben. NIEMALS aufgeben! Es lohnt sich. Es ist ein langer Weg, er ist schwer und meist tränenreich, voller Zweifel und Ängste aber es lohnt sich so unendlich.

Zum Schluss möchte ich mich noch bei Dr. Lacher und seinem gesamten Team bedanken, weil sie es ermöglicht haben, dass hier nun diesen Bericht schreibe während neben mir meine kleine Tochter liegt. Vielen, vielen Dank für alles!«

06.06.10
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