Ich hatte schon Angst, den Herzenswunsch nach einem Kind aufgeben zu müssen

»›Bisher sind alle meine Patientinnen, die dort waren, schwanger geworden.‹ sagte meine Frauenärztin, als sie mir das Hormonzentrum empfahl. Na ja, Optimismus kann zwar nicht schaden, aber das scheint mir doch ein bisschen Viel des Guten. Mit inzwischen 36 Jahren konnte ich meine Chancen ganz gut einschätzen.
Wir hatten 4 Jahre vergeblichen Hoffens, diverse Zyklen mit Hormonen in Tablettenform und eine Fehlgeburt hinter uns. Und ich hatte schon Angst, den Herzenswunsch nach einem Kind aufgeben zu müssen.
Dr. Puchta nahm sich viel Zeit für das erste Gespräch und wir planten zunächst 3 Inseminations-Versuche mit Hormonunterstützung. Nachdem wir die wesentlichen Untersuchungen im Vorfeld hatten machen lassen, konnte es gleich losgehen. Sehr gut, wir wollten wirklich keine Zeit verlieren.
Keiner der 3 Versuche war erfolgreich. Also war es Zeit, weiter nach den Ursachen zu forschen. Ich ließ eine Bauch- und Gebärmutterspiegelung machen. Und eher unerwartet wurde eine starke Endometriose festgestellt. 
Nach kurzer Erholungszeit (mit einem wunderbaren Urlaub) ging es jetzt in die nächste Runde: IVF. Auch der erste Versuch war nicht erfolgreich, obwohl die Behandlung gut anschlug. Ich hatte keine Probleme mit den Spritzen und die Medikamente zeigten keine Nebenwirkungen. Aber die ganze Sache nahm mich psychisch sehr mit. Mit hat eine Psychologin (Andrea Kaindl; sie wurde mit von Dr. Puchta genannt) sehr geholfen mit der Situation besser zurecht zu kommen. Das kann ich nur empfehlen!
Der 2. IVF-Versuch war positiv! Leider hatte ich eine frühe Fehlgeburt. Aber immerhin hatten wir einen Teilerfolg erreicht.
Schnell starteten wir den 3. Versuch. Ich war weniger optimistisch als die letzten Male: es waren weniger Eizellen, das Spermiogramm war so schlecht, dass eine ICSI gemacht werden musste, und wir befanden uns mitten im Umzug. Und? Positiv!
Die Schwangerschaft war zwar anfangs etwas turbulent, wurde aber zum Ende hin immer besser. Unsere beiden Schätze wurden Mitte April am Ende der 39. Woche geboren.
Es passiert mir noch oft, dass es mir ganz unwirklich vorkommt, wenn ich die Beiden ansehe. Ich kann unser Glück kaum fassen. Und dass es gleich im Doppelpack geklappt hat, ist besonders schön.
Alles in allem sind wir sehr froh, Dr. Puchta und das Hormonzentrum gewählt zu haben. Besonders positiv fanden wir:

  • Behandlung durch einen Arzt – wenngleich für professionelle Vertretung bei Urlaub etc. gesorgt ist
  • solide Diagnostik, allerdings ohne unnötig Zeit zu verlieren
  • nicht gleich »schwere Geschütze« auffahren, sondern Schritt für Schritt vorgehen
  • Behandlung nach aktuellem Stand der Technik (soweit ich das als Laie beurteilen kann)
  • gute Zusammenarbeit mit anderen Ärzten (Endokrinologe, Chirurg)
  • alle meine Fragen wurden beantworten – und das waren nicht wenige – sowohl persönlich als auch telefonisch oder per E-Mail
  • Praxis und keine sterile Klinik-Atmosphäre – außerdem ist der Blick auf die Stadt und die Berge einmalig
  • einmalig freundliches, optimistisch und realistisches Team: angefangen beim Empfang, über Labor, Biologen, OP bis zu den Ärzten – und sicher auch noch hinter den Kulissen

An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank an das gesamte Team!«

Familie P., München, 07.06.07
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