Corona-Virus und Kinderwunsch – was Sie wissen müssen

Das neuartige Corona-Virus SARS-CoV-2/COVID-19 bestimmt in vielen Bereichen unser Leben. Was bedeutet das für Sie und Ihren Kinderwunsch? Auf dieser Sonderseite haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengestellt.

Derzeit bekannt ist, dass eine Infektion mit dem Corona-Virus (SARS-CoV-2/COVID-19) bei den meisten jungen, gesunden Menschen nur geringe Symptome verursacht. Oftmals werden sogar keinerlei Symptome festgestellt. Bei Patienten mit Vorerkrankungen wiederum können schwere, mit unter tödliche Verläufe hervorrufen werden. Für schwangere Frauen gilt ebenfalls: Sind sie gesund, sind normalerweise keine schweren Verläufe oder Komplikationen zu erwarten.

Gut zu wissen

Im Kinderwunschzentrum an der Oper werden grundsätzlich alle Kinderwunsch-Behandlungen durchgeführt!

Was bedeutet das Corona-Virus in Bezug auf eine künstliche Befruchtung?

Die Deutsche Gesellschaft für Reproduktionsmedizin (DGRM) gab am 15.4.2020 ein Statement ab, wonach die Entscheidung über Reproduktionsmedizinische Behandlungen die individuelle Entscheidung des behandelnden Arztes gemeinsam mit dem zu behandelnden Paar bzw. der zu behandelnden Frau ist. Im Kinderwunschzentrum an der Oper halten wir nach aktuellem Kenntnisstand sämtliche Kinderwunsch-Behandlungen für unbedenklich und führen diese daher auch grundsätzlich durch. In einem persönlichen Gespräch mit Ihnen besprechen wir Ihren Kinderwunsch ausführlich und entscheiden gemeinsam, welche die richtige Behandlung für Sie ist.

Weltweit erster seriöser Corona-Antikörper-Bluttest jetzt bei uns möglich

Sie möchten wissen, ob bei Ihnen aufgrund einer (unbemerkt) durchlaufenden Infektion eine Immunität gegen das Corona-Virus vorliegt? Wir können Ihnen ab Juni 2020 den weltweit ersten seriösen Corona-Antikörper-Bluttest anbieten! Die Entnahme der benötigten Blutprobe erfolgt bei uns in der Praxisklinik und wird ohne Umwege und Zeitverlust direkt in unserem eigenen Hormonlabor ausgewertet. So erhalten Sie bereits nach 30 Minuten das Testergebnis.

Warum und für wen ist dieser Test sinnvoll?

Die Testung auf Corona-Antikörper aus einer Blutprobe mittels neuester Immundiagnostik zeigt an, ob der Körper bereits eine Infektion durchlaufen hat und sein Immunsystem mit dieser fertig geworden ist. Etwa zwei Wochen nach Auftreten der ersten Symptomen bilden sich Antikörper aus. Derzeit ist davon auszugehen, dass Menschen mit Antikörpern gegen eine weitere Corona-Infektion immun sind. Ob eine Immunität besteht, ist auch für Sie und Ihren Kinderwunsch wichtig zu wissen! Die Entwicklung solcher hochspezifischer Antikörpertests ist kompliziert, weshalb sie erst jetzt – Anfang Juni 2020 – zur Verfügung stehen. Wir raten grundsätzlich von allen sonstigen angebotenen Schnell-Tests ab, da diese mit einer hohen Fehlerquote behaftet sind. Die bei uns zum Einsatz kommende Immundiagnostik stammt von einem weltweit renommierten und auf solche Testverfahren spezialisierten Unternehmen. Die Kosten für den Antikörper-Bluttest liegen bei etwa 50 €. Um einen Test bei uns durchführen zu lassen, müssen Sie übrigens nicht Patient bei uns sein! Vereinbaren Sie direkt einen Termin unter 089 547041-0.

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Sie müssen nicht Patient bei uns sein, um den Corona-Antikörper-Bluttest bei uns durchführen zu lassen. Vereinbaren Sie einen Termin unter 089 547041-0.

Corona-Virus & Kinderwunsch

Im Folgenden haben wir für Sie einige der häufigsten Fragen rund um »Corona-Virus und Kinderwunsch« aufgeführt. Selbstverständlich können Sie sich bei weiteren Fragen jederzeit gerne an uns wenden!

Werden bereits begonnene Kinderwunschbehandlungen durchgeführt?

Ja. Durchgeführt werden bei uns im Kinderwunschzentrum an der Oper grundsätzlich alle begonnenen Behandlungen. Derzeit gibt es keinerlei Nachweise darüber, dass eine Infektion mit SARS-CoV-2/COVID-19 in der Schwangerschaft auf das Kind übertragen werden kann und/oder Schwangerschaftskomplikationen bei einer gesunden Frau zu erwarten sind.

Werden neue Behandlungszyklen begonnen?

Ja. Neue Behandlungszyklen (bspw. Insemination (IUI), IVF, ICSI, PICSI, Kryozyklen, Social Freezing, Hormontherapien mit natürlichen Botenstoffen) werden ebenfalls begonnen.

Wie sicher ist meine Kinderwunsch-Behandlung während der Pandemie?

Unsere Fachrichtung unterliegt dem Transplantationsgesetz, welches europaweit die höchsten Anforderungen an Hygiene und Sicherheit stellt. Zusätzlich haben wir eine eigene Hygieneärztin, welche sämtliche Prozesse überwacht.

Welche internationalen Empfehlungen werden ausgesprochen?

Die Deutsche Gesellschaft für Reproduktionsmedizin (DGRM) gab am 15.4.2020 ein Statement ab, wonach die Entscheidung über Reproduktionsmedizinische Behandlungen die individuelle Entscheidung des behandelnden Arztes gemeinsam mit dem zu behandelnden Paar ist. Im Kinderwunschzentrum an der Oper halten wir sämtliche Behandlungen für unbedenklich und führen diese daher grundsätzlich durch.

Corona-Virus & Praxisablauf

Was muss ich bei meinem Praxisbesuch beachten?

Begleitpersonen sind nicht erlaubt. Bitte kommen Sie alleine zu uns in die Praxis! Desweiteren bitten wir Sie, sich vor Betreten der Praxisräume Ihre Hände mit dem bereitstehenden Desinfektionsmittel gründlich zu desinfizieren. Bringen Sie bitte Ihren eigenen Mundschutz mit, da wir diese nicht zur Verfügung stellen können.

Grundsätzlich gilt: Sollten Sie Symptome aufweisen, die auf eine mögliche Infektion mit SARS-CoV-2/COVID-19 hindeuten (bspw. Husten, Schnupfen, Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen), kommen Sie bitte nicht persönlich zu uns in die Praxis. Melden Sie sich in dem Fall telefonisch bei uns und wir besprechen das weitere Vorgehen.

Finden Ersttermine in der Praxis statt?

Ja. Ersttermine finden ausschließlich bei uns vor Ort im persönlichen Gespräch statt. Dazu gehört auch eine Blutabnahme bei der Frau, die in unserem hauseigenen Labor untersucht wird. Die Blutergebnisse und die daraus resultierenden therapeutischen Konsequenzen werden nach einer Wartezeit von 30 bis 60 Minuten direkt mit dem behandelnden Arzt besprochen.

WICHTIG: Bitte kommen Sie aufgrund der einzuhaltenden Sicherheits- und Hygienemaßnahmen allein, d.h. ohne Partner/Partnerin/Begleitperson zu uns in die Praxis!

Ist eine Begleitperson erlaubt?

Nein. Begleitpersonen (Partner, Partnerin, Kinder) sind grundsätzlich nicht erlaubt. Nach einer Punktion mit leichter Schlafnarkose wird die Patientin bei Abholung am Eingang übergeben.

Kann der Sicherheitsabstand bei Terminen in der Praxis eingehalten werden?

Ja. Im Kinderwunschzentrum an der Oper können wir unseren Patientinnen den einzuhaltenden Sicherheitsabstand gewährleisten, da wir über weitläufige Räumlichkeiten verfügen.

Wird mir für meinen Praxisbesuch ein Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung gestellt?

Nein. Ein Mund-Nasen-Schutz muss durch unsere Praxis nicht verpflichtend zur Verfügung gestellt werden. Bitte bringen Sie eine eigene Schutzmaske für Ihren Besuch bei uns mit.

Wird eine Videosprechstunde angeboten?

Nein. Da Untersuchungen immer bei uns vor Ort durchgeführt werden müssen, ist eine Videosprechstunde für die Behandlung nicht zielführend.

Corona-Virus & Schwangerschaft

Zählen Schwangere zur sogenannten Risikogruppe?

Gesunde Schwangere zählen nicht zur Risikogruppe. Bislang gibt es international keinen Hinweis darauf, dass diese durch SARS-CoV-2 besonders gefährdet sind.

Wie verläuft eine Infektion von SARS-CoV-2 in der Schwangerschaft?

Infektionen mit SARS-CoV-2 in der Schwangerschaft verlaufen normalerweise sehr milde. Zu erwarten sind bei den meisten gesunden Schwangeren nur leichte oder mittelschwere Symptome ähnlich einer Erkältung oder Grippe.

Kann eine Infektion mit dem Virus auf das (ungeborene) Kind übertragen werden?

Eine Übertragung des Virus auf das Kind während der Schwangerschaft oder Geburt scheint nach aktueller Datenlage nicht stattzufinden. Ebenso wenig ist eine Infektion über die Muttermilch zu erwarten.

Sind Komplikationen während der Schwangerschaft oder Entbindung zu erwarten?

Nein. Schwangerschaftskomplikationen sind nicht zu erwarten, wenn sich die Mutter mit dem Coronavirus inzifiert hat.

Besteht ein höheres Risiko für Fehlgeburten?

Nein. Laut der derzeitigen Datenlage besteht kein erhöhtes Risiko für eine Fehlgeburt, wenn sich die Mutter während der Schwangerschaft mit dem Coronavirus infiziert hat.

Besteht ein höheres Risiko für Fehlbildungen beim Kind?

Nein. Laut der derzeitigen Datenlage besteht kein erhöhtes Risiko für Fehlbildungen beim Kind, wenn sich die Mutter während der Schwangerschaft mit dem Coronavirus infiziert hat.

Ist ein Kaiserschnitt empfohlen, wenn sich die Mutter mit dem Coronavirus infiziert ist?

Nein. Laut der Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) gibt es keinerlei Notwendigkeit für eine Entbindung mittels Kaiserschnittes, da eine Übertragung von SARS-CoV-2 auf das Kind während der Geburt nicht stattzufinden scheint.

Quellenangaben und Literaturnachweise:

https://www.repromedizin.de (Deutsche Gesellschaft für Reproduktionsmedizin)
https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fped.2020.00104/full
https://science.sciencemag.org/content/early/2020/04/14/science.abb5793
https://www.dggg.de (Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe)

Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie außerdem hier:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html
https://www.rki.de
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/

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