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Baby-Glück zum Wunschtermin

Wenn SIE einen Kinderwunsch hegt, die Karriere und/oder die Partnerschaft aber zunächst voranstellen möchte bzw. der passende Partner noch nicht gefunden wurde, eröffnet sich für viele Frauen u. a. durch das Münchner Kinderwunschzentrum an der Oper der ideale Weg zum eigenen Kind.

Artikel über Social Freezing, erschienen im Top Magazin München. Das Zauberwort für moderne Frauen heißt Social Freezing: eine Methode, bei der der jungen Frau Eizellen entnommen werden, die später – wenn es auf natürlichem Wege nicht mehr klappt – den Kinderwunsch erfüllen. Die biologische Uhr wird legal ausgetrickst... und der Begriff Anti-Aging, den wir bisher immer mit Hormonersatz, Beauty & Botox, Cremes & Lifting in Verbindung gebracht haben (das ist ja eigentlich „Well-Aging“ ...), erhält nun endlich seine wahre Bedeutung.

Wie aktuell das Thema Kinderwunsch ist, belegten besonders in den letzten zwei Jahren umfangreiche Medien-Berichte. Die Experten des Kinderwunszentrum an der Oper in München sind Dr. med. Helmut Lacher, Dr. med. Jörg Puchta, Privatdozent Dr. med. Hans-Ulrich Pauer und Dr. med. Silke Michna.

Reproduktionsmediziner Dr. Puchta: „Zu 50 Prozent hat der unerfüllte Kinderwunsch eine hormonelle Ursache. Hier therapieren wir mit Östradiol und Progesteron – Hormonen, die auch im Körper vorkommen. Diese steuern den Eierstock und werden im Normalfall vom Gehirn produziert. So kommt der Haushalt von Hormonen und Botenstoffen wieder ins Gleichgewicht.

Ein Kinderwunsch ist heutzutage zwar leichter erfüllbar als früher, aber leider ist es den Frauen immer noch zu wenig bewusst, dass ihre Fruchtbarkeit ab dem 25. Lebensjahr abnimmt, ab dem 35. aber rapide fällt und mit 40 kaum mehr in Prozenten auszudrücken ist. In den jungen Jahren, wenn Frauen eher mit der Verhütung einer Schwangerschaft beschäftigt sind, denkt kaum eine an den späteren Kinderwunsch. Dabei ist das Einfrieren der noch jungen Eizelle, das ,Social Freezing', geradezu eine Versicherung für eine spätere risikoärmere, gesunde Schwangerschaft.“

Dazu sollten Frau und Mann wissen …

Männer verlieren schon ab Beginn der Pubertät jährlich ein Prozent der funktionsfähigen und schnell beweglichen Spermien. Und die Eizellen der Frau verlieren im Laufe der Jahre an Qualität und reduzieren dadurch mit zunehmendem Alter die Chance auf eine spontane Schwangerschaft. Die moderne Reproduktionsmedizin bietet Präventivmaßnahmen an: Die Kryokonservierung von Eizellen, Spermien oder befruchteten Eizellen hilft, die Fruchtbarkeit zu sichern und einer altersbedingten Kinderlosigkeit rechtzeitig vorzubeugen.
Dr. Puchta: „Die moderne Reproduktionsmedizin ist sehr effektiv. Nach zwei bis drei Monaten Behandlung sind die meisten Frauen schwanger.“

Das Prozedere ist relativ einfach: Die Frau lässt sich in ein bis zwei Sitzungen inklusive der Erstuntersuchung mindestens 20 Eizellen entnehmen, bei einer älteren Frau entsprechend mehr. Wichtig ist: Alles geschieht in einer absolut intimen und abgesicherten Umgebung – in vier separaten Behandlungs- und Besprechungs-Appartments. Zur Vorbereitung spritzen sich die Frauen einige Tage lang Botenstoffe unter die Haut, die den Eierstock anregen, damit mehr Eizellen reifen. Unter Kurznarkose der Frau werden mittels einer Nadel diese Eizellen über die Vagina entnommen und anschließend auf minus 196 Grad schockgefrostet. Das ist die sogenannte Vitrifikation.

Dr. Puchta: „Dank des Social Freezings können auch ältere Frauen mit realistischen Chancen zu ihrem Wunschtermin gesunde Kinder bekommen. Unsere bisher älteste Patientin war 51 Jahre alt, als sie noch Mutter wurde - weil sie zum Zeitpunkt der Befruchtung gesund und fit war. Es empfiehlt sich aber besonders jüngeren Frauen, früher an eine spätere Schwangerschaft zu denken, idealerweise bis Ende 20.“

Und die Risiken? Dr. Puchta: „Bei der Entnahme der Eizellen könnte es zu einer Blutung oder Infektion kommen, das Risiko ist aber so gering wie bei einer Blutentnahme!“

Übrigens: Eine Eizellspende ist in Deutschland im Gegensatz zu anderen Ländern gesetzlich nicht erlaubt. Noch nicht …

Das Problem kennt jede Frau, die Lösung wird immer populärer:

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