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Die Insemination

Bei der Insemination werden die gereinigten, konzentrierten, schnell beweglichen Spermien zum Zeitpunkt des Eisprungs mit einem weichen, dünnen Schläuchlein direkt in die Gebärmutter übertragen. Das Verfahren ist einfach und schmerzlos.

Insemination

Durch das Verfahren wird der Weg der Spermien wesentlich verkürzt, wodurch sich die Schwangerschaftsrate verbessern lässt. Die Spermien werden nicht chemisch behandelt, es werden lediglich nach einer Art „Langstreckenlauf“ im Labor die schnellsten Spermien für die Insemination ausgesucht. Diese Methode ist immer dann hilfreich, wenn die Spermien in ihrer Beweglichkeit oder Konzentration leicht bis mittelgradig eingeschränkt sind und die Eileiter frei von eventuellen Hürden für die Spermien sind. Beide Kriterien lassen sich schnell und einfach untersuchen: Innerhalb kürzester Zeit können wir in einem Spermiogramm erfassen, wie es um die männliche Fruchtbarkeit bestellt ist und dank neuester Technik können wir mit einer nicht-invasiven Ultraschall-Untersuchung die Durchgängigkeit der Eileiter prüfen. Im persönlichen Gespräch mit Ihnen entscheiden wir dann, ob die Insemination die richtige Methode für Sie ist, damit Ihr Kinderwunsch möglichst bald in Erfüllung geht.

Chancen und Risiken der Insemination

 

Die in der Literatur angegebenen, häufig relativ niedrigen Schwangerschaftsraten infolge einer Insemination sind vor allem der Tatsache geschuldet, dass meist die Durchgängigkeit der Eileiter vorher nicht überprüft wurde. Wird dies jedoch strikt beachtet, weist die Methode der Insemination exzellente Schwangerschaftsraten von ca. 30 % pro Versuch auf!

Die Insemination ist die „sanfteste“ aller reproduktionsmedizinischen Methoden und kann weitestgehend als natürliche Befruchtung betrachtet werden. Da wir Ihren natürlichen Zyklus nutzen, sind keine weiteren Hormongaben erforderlich. Direkt im Anschluss der Behandlung können Sie wieder aufstehen und sämtlichen Aktivitäten wie gewohnt nachgehen. Und keine Angst – ein „Auslaufen“ der Spermien aus der Scheide ist unmöglich.

Da wir bei einer Insemination die Spermien lediglich natürlich „dopen“, gibt es praktisch keine negativen Begleiteffekte.

 

Wird nach drei Inseminationsbehandlungen keine Schwangerschaft erzielt, empfehlen wir in der Regel die künstliche Befruchtung mit Hilfe einer IVF oder ICSI. Weitere Inseminationsbehandlungen sind normalerweise nicht sinnvoll und zielführend.

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