Der Spiegel

Schwangerschaft aus dem Gefrierschrank

Auszug aus einem Artikel, erschienen am 11.06.2019 im Spiegel.

Frauen können ihre Eizellen einfrieren lassen, um eine Schwangerschaft hinauszuzögern. In Deutschland wird diese Methode bisher noch selten genutzt - Ärzte sehen in ihr Chance und Risiko zugleich.

Der richtige Partner, der richtige Job, der richtige Zeitpunkt: Wenn das Kind kommen soll, muss alles passen. Das ist für viele Frauen eine Herausforderung. Deswegen entscheiden sich einige dazu, ihre Eizellen einfrieren zu lassen - um sie dann wieder aufzutauen, wenn die Zeit richtig scheint.

In Deutschland nutzen bisher vergleichsweise wenige Frauen die Möglichkeit des Social Freezings, auch weil sie mit erheblichen Kosten verbunden ist. Einige Ärzte setzen sich aber dafür ein, dass künftig die Krankenkasse die Entnahme und das Einfrieren der Zellen bezahlt. Andere sprechen sich klar dagegen aus.

Beim Social Freezing, das Mediziner als Kryokonservierung bezeichnen, lassen sich Frauen im gebärfähigen Alter Eizellen während einer leichten Narkose entnehmen. Diese werden extrem schnell schockgefrostet. Das verhindert, dass sich Eiskristalle bilden, die die Eizelle verletzen könnten. Laut Schätzungen geht beim Einfrieren etwa ein Zehntel der Eizellen verloren. Die übrigen sind bei Temperaturen um minus 200 Grad Celsius auf unbestimmte Zeit konserviert.

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